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Offene Innovation für Schleswig-Holstein: Call for Concepts 2026 gestartet!

Es ist wieder so weit: Das Landesprogramm Offene Innovation hat den Call for Concepts 2026 eröffnet – und sucht nach Ideen, die digitale Lösungen dorthin bringen, wo sie wirklich gebraucht werden. Nicht von oben verordnet, nicht starr und teuer, sondern offen, anpassbar und gemeinwohlorientiert.

Warum das wichtig ist? Weil wir alle wissen: Die Realität in Verwaltungen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen sieht oft noch so aus: Papierformulare in Dreifachausfertigung, Software, die niemand versteht, und Lösungen, die an den echten Bedürfnissen vorbeientwickelt wurden.

Doch was, wenn es auch anders ginge? Wenn digitale Tools nicht nur funktionieren, sondern auch unabhängig, transparent und weiterentwickelbar wären? Genau hier setzt das Landesprogramm an.

Warum Open Source? Weil digitale Souveränität kein Luxus ist

Das Programm finanziert Open-Source-Lösungen für Verwaltungen und Vereine. Klingt technisch? Ist es auch. Aber vor allem ist es politisch. Denn Open Source bedeutet:

  • Keine Abhängigkeit von einzelnen Anbietern: Wer die Software nutzt, kann sie anpassen, weiterentwickeln oder den Anbieter wechseln – ohne in die Falle von Lizenzkosten oder proprietären Systemen zu tappen. Klar, Kosten sind da – aber man kann sie kalkulieren und steuern.
  • Gemeinschaft statt Silos: Lösungen, die hier entstehen, können von anderen übernommen, verbessert und wieder zurückgespielt werden. Digitale Innovation als kollektiver Prozess – nicht als Einzelleistung.
  • Transparenz als Sicherheitsfeature: Offener Code bedeutet, dass Schwachstellen schneller erkannt und behoben werden können. Kein Blackbox-Prinzip, kein „Vertraut uns einfach“.

Das ist kein theoretisches Ideal, sondern eine konkrete Antwort auf Probleme, die viele kennen: Software, die nicht passt, weil sie für „den allgemeinen Markt“ gemacht wurde – nicht für die spezifischen Bedürfnisse einer kleinen Kommune oder eines Vereins. Oder Lösungen, die so teuer sind, dass sie nach dem ersten Jahr wieder abgeschafft werden müssen.

Wer kann mitmachen? Alle, die Probleme kennen – und Lösungen wagen

Der Call richtet sich an:

  • Öffentliche Verwaltungen (Kommunen, Schulen, Behörden)
  • Gemeinnützige Organisationen & Vereine
  • Digitalunternehmen mit Open-Source-Expertise (als Umsetzungspartner)

Wichtig: Digitalunternehmen übernehmen hier die Rolle des technischen Partners – aber die Idee muss von denen kommen, die den Bedarf kennen. Das ist kein klassisches „Wir kaufen eine Software“, sondern ein „Wir entwickeln gemeinsam, was wir wirklich brauchen“.

Wie läuft der Prozess ab? Von der Skizze zur Umsetzung

  1. Ideen einreichen: Eine schlanke Projektskizze genügt – keine 50-seitigen Konzepte.
  2. Vorauswahl: Eine Fachjury sichtet die Einreichungen.
  3. Konzeptphase: Die vielversprechendsten Ideen werden zu detaillierten Konzepten ausgearbeitet.
  4. Präsentation & Auswahl: Beim Vorstellungsevent (ja, mit echten Menschen!) präsentieren die Teams ihre Lösungen. Die Jury entscheidet.
  5. Umsetzung: Die besten Konzepte erhalten Finanzierung – und gehen Ende 2026 in die Realisierung.

Was wird finanziert? Die Entwicklungskosten auf Seiten des Digitalunternehmens. Hardware, Betrieb und interne Aufwände tragen die Organisationen selbst.

Was wird gesucht? Lösungen, die Lücken füllen

Gesucht sind konkrete Software-Ideen, die:

  • Einen echten Bedarf in Verwaltungen oder Vereinen decken.
  • Open Source sind – also weitergegeben und angepasst werden können.
  • Auch für andere nutzbar sind (keine Insellösungen!).

Beispiele aus den letzten Jahren:

  • Tools für partizipative Bürgerbeteiligung
  • Digitale Helfer für Vereinsmanagement
  • Lösungen für transparente Verwaltungsprozesse

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