Kategorie: Allgemein

  • Digitale Souveränität im Fokus: Schleswig-Holstein lädt nach Berlin

    Digitale Souveränität im Fokus: Schleswig-Holstein lädt nach Berlin

    Digitale Souveränität ist längst mehr als ein IT-Thema. Sie entscheidet darüber, wie unabhängig, handlungsfähig und vertrauenswürdig Staat und Verwaltung in einer digitalen Gesellschaft agieren können. Genau darum geht es bei der Veranstaltung „Digitale Souveränität“ des Landes Schleswig-Holstein am 4. November 2026 in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins beim Bund in Berlin.

    Gemeinsam mit Re:Form bringt das Land Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und der Open-Source-Community zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie offene Technologien dazu beitragen können, Verwaltung moderner, resilienter und bürgernäher zu gestalten.

    Schleswig-Holstein gewährt Einblicke in seine Erfahrungen mit Open Source in der Verwaltung. Themen wie Linux-Desktop-Migration, offene Infrastrukturen, digitale Innovationen und Change-Management stehen ebenso auf der Agenda wie die wirtschaftlichen Potenziale digitaler Souveränität.

    Zu den Highlights zählen:

    • Die Vorstellung einer neuen Studie zu den Change- und Migrationserfahrungen von Mitarbeitenden in Schleswig-Holstein.
    • Eine Diskussionsrunde über den Zusammenhang von offenen IT-Infrastrukturen, Demokratie und Vertrauen in den Staat.
    • Ein Blick auf Open Source als Innovations- und Wirtschaftsfaktor für Unternehmen und Regionen.

    Mit dabei sind unter anderem Digitalisierungsminister Dirk Schrödter, der CIO des Landes Sven Thomsen, Kommunikationsexpertin Bärbel Boy, Lena-Sophie Müller (Initiative D21) und Peter Ganten (Open Source Business Alliance).

    Wer sich für Open Source, digitale Verwaltung, digitale Transformation oder die Zukunft des öffentlichen Sektors interessiert, findet hier zahlreiche Anknüpfungspunkte für Diskussionen und neue Kooperationen.

    📅 4. November 2026, 16:30 bis 21:00 Uhr
    📍 Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, Berlin

    Weitere Informationen und Anmeldung über die Veranstaltungsseite des Landes Schleswig-Holstein.

  • BarCamp Lübeck 2026: Save the Date!

    BarCamp Lübeck 2026: Save the Date!

    Die Barcamp-Saison im Norden geht weiter: Am 27. November 2026 öffnet das BarCamp Lübeck erneut seine Türen in den Media Docks direkt an der Trave. Die Teilnahme ist kostenlos und bietet die perfekte Gelegenheit, sich mit Engagierten aus Wirtschaft, Verwaltung, Bildung, Sozialwirtschaft und der digitalen Community auszutauschen.

    Wie bei jedem BarCamp gestalten die Teilnehmenden das Programm selbst. Ob Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, New Work, Open Source oder ganz andere Themen: Die Sessions entstehen vor Ort aus den Ideen der Community. Nach dem gemeinsamen Frühstück wird der Sessionplan gemeinsam entwickelt.

    Wer Lust auf inspirierende Gespräche, neue Kontakte und frische Impulse hat, sollte sich den Termin schon jetzt vormerken. Die Anmeldung wird in Kürze freigeschaltet.

    📅 27. November 2026
    📍 Media Docks, Lübeck
    🎟️ Teilnahme kostenlos

    Mehr Informationen gibt es auf der Website des BarCamp Lübeck.

  • Tag des Citizen Science & digitaler Methoden in der Landesbibliothek Kiel

    Tag des Citizen Science & digitaler Methoden in der Landesbibliothek Kiel

    Wer sich für offene Forschung, digitale Werkzeuge und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft interessiert, sollte sich den 26. Oktober 2026 vormerken: Die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek lädt von 10:00 bis 18:00 Uhr zum „Tag des Citizen Science & digitaler Methoden“ nach Kiel ein.

    Citizen Science steht für Forschung mit Beteiligung der Öffentlichkeit. Bürgerinnen und Bürger können dabei aktiv an Forschungsprojekten mitwirken, Daten auswerten oder sogar eigene Forschungsfragen entwickeln. Die Veranstaltung bietet einen kompakten Einstieg in das Thema und zeigt spannende Praxisbeispiele aus dem Kultur- und Wissenschaftsbereich.

    Auf dem Programm stehen Vorträge zu aktuellen Citizen-Science-Projekten, digitalen Methoden wie Transkribus und Wikidata sowie Einblicke in Initiativen von mit:forschen!, der Universitätsbibliothek Kiel, den Arolsen Archives und dem Netzwerk „WikiKult – Offene Kulturdaten“. Am Nachmittag finden praxisnahe Workshops für Einsteiger:innen statt.

    Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende aus Kulturinstitutionen ebenso wie an interessierte Bürger:innen, die mehr über Citizen Science erfahren oder selbst aktiv werden möchten.

    📅 26.10.2026, 10:00–18:00 Uhr
    📍 Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Wall 47/51, 24103 Kiel
    📝 Anmeldung bis 23.10.2026
    ⚠️ Die Teilnehmendenzahl ist auf 45 Personen begrenzt, die Workshops auf jeweils 15 Plätze.

    Ein spannender Termin für alle, die digitale Kulturarbeit, offene Daten und gemeinschaftliches Forschen erleben möchten.

  • Offene Innovation für Schleswig-Holstein: Call for Concepts 2026 gestartet!

    Offene Innovation für Schleswig-Holstein: Call for Concepts 2026 gestartet!

    Es ist wieder so weit: Das Landesprogramm Offene Innovation hat den Call for Concepts 2026 eröffnet – und sucht nach Ideen, die digitale Lösungen dorthin bringen, wo sie wirklich gebraucht werden. Nicht von oben verordnet, nicht starr und teuer, sondern offen, anpassbar und gemeinwohlorientiert.

    Warum das wichtig ist? Weil wir alle wissen: Die Realität in Verwaltungen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen sieht oft noch so aus: Papierformulare in Dreifachausfertigung, Software, die niemand versteht, und Lösungen, die an den echten Bedürfnissen vorbeientwickelt wurden.

    Doch was, wenn es auch anders ginge? Wenn digitale Tools nicht nur funktionieren, sondern auch unabhängig, transparent und weiterentwickelbar wären? Genau hier setzt das Landesprogramm an.

    Warum Open Source? Weil digitale Souveränität kein Luxus ist

    Das Programm finanziert Open-Source-Lösungen für Verwaltungen und Vereine. Klingt technisch? Ist es auch. Aber vor allem ist es politisch. Denn Open Source bedeutet:

    • Keine Abhängigkeit von einzelnen Anbietern: Wer die Software nutzt, kann sie anpassen, weiterentwickeln oder den Anbieter wechseln – ohne in die Falle von Lizenzkosten oder proprietären Systemen zu tappen. Klar, Kosten sind da – aber man kann sie kalkulieren und steuern.
    • Gemeinschaft statt Silos: Lösungen, die hier entstehen, können von anderen übernommen, verbessert und wieder zurückgespielt werden. Digitale Innovation als kollektiver Prozess – nicht als Einzelleistung.
    • Transparenz als Sicherheitsfeature: Offener Code bedeutet, dass Schwachstellen schneller erkannt und behoben werden können. Kein Blackbox-Prinzip, kein „Vertraut uns einfach“.

    Das ist kein theoretisches Ideal, sondern eine konkrete Antwort auf Probleme, die viele kennen: Software, die nicht passt, weil sie für „den allgemeinen Markt“ gemacht wurde – nicht für die spezifischen Bedürfnisse einer kleinen Kommune oder eines Vereins. Oder Lösungen, die so teuer sind, dass sie nach dem ersten Jahr wieder abgeschafft werden müssen.

    Wer kann mitmachen? Alle, die Probleme kennen – und Lösungen wagen

    Der Call richtet sich an:

    • Öffentliche Verwaltungen (Kommunen, Schulen, Behörden)
    • Gemeinnützige Organisationen & Vereine
    • Digitalunternehmen mit Open-Source-Expertise (als Umsetzungspartner)

    Wichtig: Digitalunternehmen übernehmen hier die Rolle des technischen Partners – aber die Idee muss von denen kommen, die den Bedarf kennen. Das ist kein klassisches „Wir kaufen eine Software“, sondern ein „Wir entwickeln gemeinsam, was wir wirklich brauchen“.

    Wie läuft der Prozess ab? Von der Skizze zur Umsetzung

    1. Ideen einreichen: Eine schlanke Projektskizze genügt – keine 50-seitigen Konzepte.
    2. Vorauswahl: Eine Fachjury sichtet die Einreichungen.
    3. Konzeptphase: Die vielversprechendsten Ideen werden zu detaillierten Konzepten ausgearbeitet.
    4. Präsentation & Auswahl: Beim Vorstellungsevent (ja, mit echten Menschen!) präsentieren die Teams ihre Lösungen. Die Jury entscheidet.
    5. Umsetzung: Die besten Konzepte erhalten Finanzierung – und gehen Ende 2026 in die Realisierung.

    Was wird finanziert? Die Entwicklungskosten auf Seiten des Digitalunternehmens. Hardware, Betrieb und interne Aufwände tragen die Organisationen selbst.

    Was wird gesucht? Lösungen, die Lücken füllen

    Gesucht sind konkrete Software-Ideen, die:

    • Einen echten Bedarf in Verwaltungen oder Vereinen decken.
    • Open Source sind – also weitergegeben und angepasst werden können.
    • Auch für andere nutzbar sind (keine Insellösungen!).

    Beispiele aus den letzten Jahren:

    • Tools für partizipative Bürgerbeteiligung
    • Digitale Helfer für Vereinsmanagement
    • Lösungen für transparente Verwaltungsprozesse

    Mehr Infos

  • Nextcloud Schleswig-Holstein Tag 2024

    Nextcloud Schleswig-Holstein Tag 2024

    Am 6. Dezember 2024 findet der Nextcloud Schleswig-Holstein Tag statt – ein inspirierender Nachmittag rund um das Nextcloud-Ökosystem und den Einsatz von Open-Source-Technologien in Schleswig-Holstein.

    (mehr …)
  • 5. KI-Landeskonferenz Schleswig-Holstein in Kiel

    5. KI-Landeskonferenz Schleswig-Holstein in Kiel

    An alle KI-Begeisterten: Am 30. September 2024 findet die 5. KI-Landeskonferenz Schleswig-Holstein im Audimax der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel statt! Freut euch auf spannende Keynotes, Workshops und Networking-Möglichkeiten rund um die Themen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und deren Einsatz in Forschung und Wirtschaft.

    Von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr bietet die Konferenz eine breite Themenvielfalt, von KI und Nachhaltigkeit bis hin zu Anwendungen in Bildung und Gesundheitswesen. Highlights sind die Keynotes von Mareike Donath und Carsten Wehlmann, sowie praxisnahe Workshops und innovative StartUp-Pitches.

    Wann

    September 2024, ab 8:30 Uhr

    Wo

    Audimax der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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