Fräulein vs. Fräulein

Wer dachte, das Förde Fräulein könne nur hübsche Fotos machen und nette, kleine Artikel dazu schreiben, liegt offenbar falsch: Erstens gibt es inzwischen zwei Förde Fräuleins und zweitens haben die gerade einen handfesten Streit.

Wie shz.de berichtet, sieht sich das ursprüngliche Förde Fräulein, Merle Primke, – inzwischen “Küstenmerle” – von ihrem Ex-Verlag Falkemedia über den Tisch gezogen: Der habe nach ihrem Wechsel zu den Kieler Nachrichten ihre Idee geklaut und einfach mit einem neuen Förde Fräulein, Finja Schulze, weitergemacht.

Falkemedia sieht das anders und hat eine Stellungnahme veröffentlicht. Dort erscheint das Förde Fräulein mehr als gemeinschaftliches Produkt: Die Idee kam von Merle Primke – die wesentliche Professionalisierung von Falkemedia.

Der Fördeflüsterer versteht die ganze Emotionalität um das Blog nicht: “…jedem Medienschaffenden in Kiel war klar, dass dieses Blog ein neuer, gut funktionierender Schritt in Richtung moderner Lokalwerbung war. Wer nicht gemerkt hat, dass es Werbung ist – auch gut. Kein Aufreger. Und das Ganze funktionierte auch noch zwischen zwei Buchdeckel gepresst? Menschen kaufen(!) Werbung? Respekt. Aber kein Drama.”

1 Kommentar


  1. Der Artikel hier verlinkte Artikel wurde wohl nicht richtig gelesen. Ich lese in der Stellungnahme, dass die Idee von Frau Klostermann stammt.

    “Es stimmt nicht, dass Frau Primke mit der „ausgearbeiteten Idee des Blogs“ auf falkemedia zugekommen ist. Frau Primke kam in einer Mail vom 01.06.2012 auf uns zu und bot ihre Mitarbeit bei KIELerLEBEN an. Im Rahmen ihres Praktikums entstammt der Name “Förde Fräulein” der ehemaligen Chefredakteurin Kerstin Klostermann.”

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