opencampus.sh: Theorien sind wichtig, aber das Leben geht anders

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opencampus.sh startet heute ins neue Semester. Dort kann man ganz praktisch lernen, wie man sich seinen eigenen Weg sucht und damit zum Beispiel von der Idee zum eigenen Unternehmen kommt. Unter dem Motto „Theorien sind wichtig, aber das Leben geht anders,“ geht es dabei vor allem praktisch zu.

Seit 2014 bietet opencampus.sh jedes Semester ein umfangreiches Programm mit Lehrveranstaltungen und Workshops für alle, die sich für das Thema „Start-up“ und die Idee der Selbstständigkeit interessieren. Zwar dürften vor allem Studierende angesprochen fühlen – eingeschrieben muss man dafür aber nicht sein. Alle sind eingeladen.

Das klingt zunächst ein wenig nach Volkshochschule, Alexander Ohrt von opencampus.sh bevorzugt jedoch die Beschreibung „Praxisraum für das 21. Jahrhundert“. Sein Kollege Harm Brandt erklärt das Prinzip: „Wir bringen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen zusammen, die mit ihnen an Projekten arbeiten.“ Vorkenntnisse sind nicht vonnöten. Dafür lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer innovative Methoden, wie beispielsweise Design Thinking kennen.

Von „Interface Design“ bis „Angewandte Utopien“

„Wir wollen Studierenden helfen, ihren persönlichen Bildungsweg zu finden und diesen erfolgreich für sich zu gestalten. Wir tun das, weil wir selbst in Kiel studiert haben und gemerkt haben, das ein Studium allein heute nicht mehr ausreicht. Auf dem Weg von der Industriegesellschaft in die Wissensgesellschaft zählen nicht mehr nur die Zeugnisse, sondern die Haltung und Bereitschaft zum lebenslangen Lernen,“ ergänzt Alexander Ohrt.

Bei aller Kritik an klassischen Zeugnissen ist für Studierende vielleicht doch eine erfreuliche Nachricht: Für viele Veranstaltungen kann man auch ECTS-Punkte bekommen. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und in den Details der Seminare steht jeweils, wie man sich anmelden kann.

Gefördert wird opencampus vom „Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft“. Das Bildungscluster kooperiert dabei mit dem Wissenschaftszentrum, dem KITZ, der Stadt Kiel, dene drei Kieler Hochschulen, der Kiel Region GmbH, der IHK Kiel, der Wirtschaftsförderung von Kiel und den Kreisen Plön und Rendsburg-Eckernförde, den Unternehmensverbänden Kiel und Mittelholstein, der Agentur für Arbeit, dem RBZ Technik, dem Studentenwerk Schleswig-Holstein, dem Nette Kieler Ehrenamtsbüro, dem Nordkolleg Rendsburg und der Campus Business Box e.V. sowie durch die Interessenbekundung der Cluster der WTSH.

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